Band

Timo Peter, Vocals

Timo Peter

„A moonbeam echoes in my heart …“

Fotos von Timo mit Kindergitarre unterm Arm und Sonnebrille im Gesicht aus frühester Kindheit zeigen das der Weg auf die Bühne wohl damals schon unumgänglich war. So kam es dann auch, dass der Wunsch in einer Rockband zu spielen 1993 umgesetzt wurde. Zusammen mit wojZen wurde eine Band gegründet und lange bevor der Name feststand wurde erstmal festgelegt wer was spielt. Ergebnis: Timo singt. Somit begann das Kapitel moonrise für Timo und hält bis heute an.

Ende der 90er spielte er als Livemusiker mit Aurora Sutra 2 Tourneen in Deutschland, wo er neben Vocals, Bass und Gitarre, Instrumente spielte an die er sich leider nicht mehr erinnern kann. Anfang diesen Jahrhunderts verliebte er sich in eine 30 Jahre alte 12 String Deacon von Ovation, hungerte einen Monat, schlachtete sein Sparschwein, kaufte und taufte sie “Sexy Mama”. Seitdem taucht sie regelmäßig bei moonrise Konzerten vor seinem Bauch auf.

Timo fragt sich vor jeder Liveshow warum er das macht und ärgert sich danach, dass es schon wieder vorbei ist. Durch Songwriting, Texten, Ideen und seiner markanten Stimme bringt er seine Vorstellung von moonrise in das Gesamtwerk ein.

wojZen, Bass

wojZen

„Und dann schauen wir mal, ob die Bude rocken tut …“

Es war wohl November 1992 im “Docks”, wo in der ersten Reihe von “Faith No More” bei “Caffeine” die Idee, eine Band zu gründen, rausgequetscht wurde. Wer was spielt, war zunächst nicht klar, aber auf jeden Fall sollte sie Keysboards haben. wojZen weiß auch nicht mehr, ob Timo Peter und er gewürfelt haben oder nicht, auf jeden Fall spielt er seit dem Bass bei moonrise.

wojZen hat schnell gemerkt, dass ihm Slap-Arien und 16tel-Noten-Gefummel nicht liegen und so griff er zu Effekten, um sein Soundspektrum zu erweitern. Am Anfang war es ein Ibanez TS9 Tube-Screamer, irgendein analog-Chorus und natürlich ein Trace Elliot.

Es verstrichen einige Jahre auf der Suche nach dem perfekten Sound. Jetzt spiele wojZen wieder einen Trace Elliot AH500-7, eine 15′’-Eden und eine 4 x 10’’-Tandem-Box (die ist so groß wie eine 2 x 10’’, hat aber 4 Speaker). Als Effekte benutzt er den Basspod XT – vor allem den Analog Delay und den Classic Distorsion. Nach langem Suchen entschied er sich beim Chorus für die Clone Theory von Electro Harmonix. Bei den Aufnahmen der “Ten Flowers For The Shade” kam noch ein MXR M80 zu Einsatz.

Daraus entsteht dann der etwas eigenwillige wojZen-Sound, wo der Bass gerne auch mal wie eine Barriton-Gitarre klingen kann. Bewusste Vorbilder gibt es für ihn nicht, doch man kann nicht leugnen, dass Bassisten wie Andy Cousin (All about Eve) und Tony Pettitt (Fields of the Nephilim) und die allgemeine Soundästhetik von The Mission ihn inspiriert hätten.

de.bow, Gitarre, Vorproduktion

de.bow

„Ich brauche mehr Delay …“

Schon in der Schule spielte De.Bow Gitarre wo es ihm nur möglich war. Auf Schulfesten, bei der „Talentbude“ im Haus der Jugend, Elternabenden und sogar in der Kirche machte er Krach. Die Nachbarn waren allerdings nicht gerade begeistert von der Anschaffung seiner ersten E-Gitarre mit Verstärker. Mit einem einfachem Tonbandgerät und einem Stereo-Mikrofon von seinem Vater fing er an, die ersten Aufnahmen in seinem Zimmer zu machen. Nicht gerade rauscharm und auch das ewige Vor- und Zurückgespule war zeitraubend. Später folgte ein 4-Spur-, dann ein 8-Spur-Tonbandgerät, allerdings alle noch mit normalen Musikkassetten. Das Highlight war dann ein digitales 16 Spur Aufnahmegerät, das heute gelegentlich noch bei moonrise zum Einsatz kommt.

Weil es ihn weiter trieb, stöberte De.Bow 2006 im Internet nach Bands, die einen Gitarristen suchten. Eine Band namens „moonrise” fiel auf, weil die Musik genau die Vorstellungen traf, in der De.Bow seinen unkonventionellen Gitarrensound einsetzen wollte. Nach einigen Proben wurde klar, dass es viele gemeinsame musikalische Gedanken und Interessen gab. Seit dem spielt De.Bow die Gitarre bei moonrise. Seine Vorliebe für den Delay-Effekt und den E-Bow brachten ihm schnell den Spitznamen De.Bow ein. Gerne werden auf Grund seines Gitarrensounds parallelen zu „The Edge“ gezogen und nicht ohne Grund ist De.Bow ein großer Fan von U2.

Für das Album „Ten Flowers For The Shade” macht De.Bow die Vorproduktion. Alle Demos sind seinem kleinen „Darkroom Studio“ gemischt. Für die endgültigen Aufnahmen in Axel Ermes „Otterbau“ bereitet er regelmäßig neue Versionen der Songs vor, um so einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Sein Equipment besteht aus einer SG Gibson Standard, einer Telecaster von Hoyer, einen Vox AC 30 CC Combo und einem Zoom 9 Gt2 Effektbord. Bottlenecks und ein E-Bows kommen auch regelmäßig zum Einsatz. Gewünschte Effekte die das Zoom nicht hergibt, werden nachträglich in die Gitarren-Spuren für Studio-Produktionen oder für Live-Spuren eingebaut.

Nik, Drums

nik

„Alright!! Aber der Klick muss lauter …“

Als im Frühjahr 2006 Nik als neuer Drummer bei moonrise einstieg, war er den Bandmitgliedern kein Fremder, denn in den späten 90ern teilten sich moonrise und Niks damalige Band Obsidian so manches Mal die Bühne. Es brauchte aber seine Zeit und verschiedene Bands und Projekte (Don Elliot, Saw, Rubin, Puls), bis sich die Wege endlich wieder kreuzten.

Musikalisch in den 80ern sozialisiert, entwickelte Nik eine Leidenschaft für viele verschiedene Stile (Rock, Pop, Indie, Alternative, Metal, Trip-Hop, Wave, Gothic, Electro, …), die sich alle zu einer markanten Mixtur in seinem Drumming manifestiert haben. Dementsprechend änderte sich das rhythmische Gefüge von moonrise in den letzten Jahren. Der Klick im Ohr ist nach dem letzten musikalischen Umbruch von moonrise sein ständiger Begleiter.

Für die Aufnahmen zu „Ten Flowers For The Shade“ hat sich Nik vorgenommen, seinen ihm zugeschriebenen Stil über Bord zu werfen und sich hauptsächlich von Bands wie Joy Division, New Order, Killing Joke und den frühen The Cure, aber auch von aktuellen Bands wie Interpol, Editors und Bloc Party inspirieren zu lassen, deren Stärke er u. a. in der Einfach- und Klarheit ihrer Rhythmen sieht.

taikonaut, Keyboards, Programming

taikonaut

„Das ist garantiert ein Virus-Preset …“

Bei Grünkohl, Becherovka und Guitar-Hero ergriff Nik die Chance, seinen Freund taikonaut als Ersatz für LuXa Rosenburg ins moonrise-Boot zu holen. Früher hätte man so eine Vorgehensweise “Shanghaien” genannt. Seit dem Frühjahr 2009 ist taikonaut also ein festes Mitglied von moonrise und hat es bisher nicht eine Sekunde bereut. Er ist verantwortlich für alles Synthetische im moonrise-Sound, schwärmt privat für EBM und Industrial von Front242, Nine Inch Nails oder Frontline Assembly.

Sein Motto lautet: “Keep it simple”. Bei dem prägnanten moonrise-Sound kann man mit übereifrigen brachial-elektronischen Stahlgewittern viel zerstören und so ist es bei jedem neuen Song eine Herausforderung, die perfekte Mischung aus wavigem Rocksound und modernem Elektro zu finden.

taikonaut ist für den Live-Sequenzer verantwortlich und spielt auf der Bühne lediglich einen Korg TR und ein M-Audio Axiom, um Akzente zu setzen. Zu seinem Studioequipment zählen neben “dem Biest” Virus TI2 auch analoge Perlen wie der Matrix1000 oder Kultgeräte wie der Korg M1.